Ein Interview mit Ludwig von Mises


Robert Nef: Wir stehen heute in Europa, aber auch weltweit, vor dem Problem der Arbeitslosigkeit. Welchen Stellenwert hat dieses Problem für einen liberalen Nationalökonomen? Gehört es gewissermaßen zur normalen Begleiterscheinung der Marktwirtschaft, oder haben wir es mit einer ernsthaften Störung zu tun?

Bild MisesLudwig von Mises: Die Dauer- und Massenarbeitslosigkeit ist zum Schicksalsproblem der modernen Kultur geworden. Sie zerbricht das Werk, das der Liberalismus aufgerichtet hat.

Dass Millionen dauernd aus dem Erzeugungsprozess ausgeschaltet bleiben sollen, ist ein Zustand, der nicht lange ertragen werden kann. Der einzelne Arbeitslose will arbeiten. Er will erwerben, weil er die Vorteile, die der Lohn ihm bringt, höher schätzt als den für den Mittellosen recht problematischen Wert dauernder Muße. Dass er keine Arbeit finden kann, treibt ihn zur Verzweiflung. Aus den Arbeitslosen formen die Abenteurer, die die Diktatur anstreben, ihre Sturmtruppen. [i]

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Eine Rezension von Uwe Timm

Wer sich als Politikwissenschaftler versteht, sollte, auch wenn er mit seinen Sichtweisen ein bestimmtes Publikum bedient, sich einiges Wissen aneignen, bevor er ein dickes Buch schreibt.

Der Zusammenbruch der Finanzmärkte ist nach Meinung von Crouch ein Verdienst des Neoliberalismus, und da aus seiner Sicht der Neoliberalismus trotzdem nicht untergegangen ist, sucht er, diesem Rätsel, das er sich selbst stellt, auf den Grund zu gehen. Hätte er sich informiert, hätte er die schlimmsten Fehler in seinem Buch vermieden und sich die Frage stellen müssen, warum es überhaupt zur Finanzkrise kommen konnte. Den Rest des Beitrags lesen »

Günther Lachmann schreibt bei geolitico.de über die fortschreitende Verknüpfung von Polizei und Militär:

“Wer den durchaus als historisch zu wertenden Richterspruch im Lichte dieser Entwicklung betrachtet, könnte ihn als juristische Legitimation einer politische gewollten und stetig forcierten Strategie begreifen, welche  die Väter des Grundgesetzes ganz bewusst verhindern wollten. Denn sie wussten wenige Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs noch zu gut um den fatalen Zusammenhang zwischen schrankenlosem Militarismus und dem Ende der Demokratie. Seit dem Urteilsspruch am 17. August ist nicht mehr auszuschließen, dass Bundeswehrsoldaten irgendwann auf Bundesbürger schießen.” Den Rest des Beitrags lesen »

Hans Heckel schreibt heute im Ostpreußenblatt zur politischen Großwetterlage:

„Ein bleierner Überdruss hat sich über Deutschland gelegt. Euro-Krise? Koalitionskrach? Eine orientierungslose Opposition, die sich in billigen Sozialneid flüchtet? Was eben noch für heftige Debatten im Volk gesorgt hätte, löst dort nur noch mürrisches Kopfschütteln aus.

Politischen Debatten unter Bürgern, die eben noch mit Engagement ausgefochten wurden, haftet der Ruch des Zwecklosen an: Es geschieht doch ohnehin alles über unsere Köpfe hinweg. Den Rest des Beitrags lesen »

Der österreichische Publizist Andreas Unterberger schreibt in seinem Tagebuch:

“Europas Bürger erkennen zunehmend, dass in den nächsten Jahren ein gewaltiger Raubzug auf ihr Erspartes stattfinden wird, sei es durch konfiskatorische Steuern, sei es durch Inflation. Tertium non datur, sagen die Lateiner. Eine dritte Möglichkeit ist denkunmöglich. Etwas noch viel Schlimmeres haben die Bürger aber noch nicht erkannt: Es läuft gleichzeitig auch eine Attacke auf Demokratie und Rechtsstaat. Mit dieser Attacke werden noch viel wertvollere Güter zerstört als “nur” jene Ersparnisse, mit denen die Babyboomer-Generation ihr eigenes Alter finanzieren wollte.” Den Rest des Beitrags lesen »

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung warnt Paul Kirchhof heute vor einer Erosion des Rechts in der Krise der EU: “Die EU steckt in der Krise, weil Recht missachtet wurde. Und wir spielen weiter mit dem Feuer: Eine Instabilität des Rechts wiegt schwerer als eine Instabilität der Finanzen. Wer das nicht begreift, dem hilft auch keine Zentralgewalt mehr.” Den Rest des Beitrags lesen »

Am 17. Juni 2012 soll in diesem Jahr das zweite Mal der Tag der Freiheit begangen werden. Auf der Seite des Tags der Freiheit heißt es dazu:

Für eines der wichtigsten Güter in unserem Leben – die Freiheit – gibt es bisher noch keinen Feier- und Gedenktag. Es ist Zeit, mit einem Tag der Freiheit diese Lücke zu schließen, um die Freiheit zu würdigen und bestehende Freiheitseinschränkungen ins Bewusstsein zu rufen!

Deswegen Den Rest des Beitrags lesen »

Bettina Gaus schreibt in der taz über die Erosion der Demokratie:

“Diejenigen, von denen derzeit höchste Gefahr droht, gehören nicht zu den politischen Verbrechern. Sie meinen es gar nicht böse. Viele Totengräber des Parlamentarismus sehen sich als seine treuesten Wächter.”

“Diese Gewaltenteilung wird gerade abgeschafft. Möglich, dass Historiker unsere Gegenwart einmal das „postdemokratische Zeitalter“ nennen werden. Und sagen werden, dass der Systemwandel von der Bevölkerung achselzuckend hingenommen wurde. Das wäre traurig.” Den Rest des Beitrags lesen »

Ein Novum – mit einem Beitrag vom 21. Mai veröffentlicht der Focus eine Warnung des libertären US-amerikanischen Präsidenschaftskandidaten Ron Paul. Ron Paul schreibt:

“Die Finanzkrise hat es eindeutig offenbart: Die Notenbanker dieser Welt sind intellektuell bankrott. Warum? Sie missachten die Tatsache, dass auch Zinsen Preise sind. Wenn sie diese Preise durch die Ausweitung oder Verknappung von Krediten manipulieren, hat das reale und schädliche Folgen für die Wirtschaft. Dabei lehnen freiheitlich denkende Ökonomen Sozialismus und zentrale Planung zwar grundsätzlich ab. Trotzdem hält sich hartnäckig der Mythos, dass eine Marktwirtschaft nicht ohne Zentralbank auskommt.” Den Rest des Beitrags lesen »

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