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Ein Interview mit Ludwig von Mises


Robert Nef: Wir stehen heute in Europa, aber auch weltweit, vor dem Problem der Arbeitslosigkeit. Welchen Stellenwert hat dieses Problem für einen liberalen Nationalökonomen? Gehört es gewissermaßen zur normalen Begleiterscheinung der Marktwirtschaft, oder haben wir es mit einer ernsthaften Störung zu tun?

Bild MisesLudwig von Mises: Die Dauer- und Massenarbeitslosigkeit ist zum Schicksalsproblem der modernen Kultur geworden. Sie zerbricht das Werk, das der Liberalismus aufgerichtet hat.

Dass Millionen dauernd aus dem Erzeugungsprozess ausgeschaltet bleiben sollen, ist ein Zustand, der nicht lange ertragen werden kann. Der einzelne Arbeitslose will arbeiten. Er will erwerben, weil er die Vorteile, die der Lohn ihm bringt, höher schätzt als den für den Mittellosen recht problematischen Wert dauernder Muße. Dass er keine Arbeit finden kann, treibt ihn zur Verzweiflung. Aus den Arbeitslosen formen die Abenteurer, die die Diktatur anstreben, ihre Sturmtruppen. [i]

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