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Eine Rezension von Uwe Timm

Wer sich als Politikwissenschaftler versteht, sollte, auch wenn er mit seinen Sichtweisen ein bestimmtes Publikum bedient, sich einiges Wissen aneignen, bevor er ein dickes Buch schreibt.

Der Zusammenbruch der Finanzmärkte ist nach Meinung von Crouch ein Verdienst des Neoliberalismus, und da aus seiner Sicht der Neoliberalismus trotzdem nicht untergegangen ist, sucht er, diesem Rätsel, das er sich selbst stellt, auf den Grund zu gehen. Hätte er sich informiert, hätte er die schlimmsten Fehler in seinem Buch vermieden und sich die Frage stellen müssen, warum es überhaupt zur Finanzkrise kommen konnte. Den Rest des Beitrags lesen »

Bei Vahlen ist die achte und vollständig überarbeitete Auflage von Charles B. Blankarts „Öffentliche Finanzen in der Demokratie – Eine Einführung in die Finanzwissenschaft“ erschienen.

Prof. Dr. Charles B. Blankart ist Professor em. für öffentliche Finanzen an der Humboldt-Universität zu Berlin und Ständiger Gastprofessor an der Universität Luzern. Seine Einführung in die Finanzwissenschaft zählt als Standardwerk von Studenten, Dozenten und Interessierten der Finanzwissenschaft.

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Bei Lucius & Lucius ist in der „Edition Europolis“der Band „Die EZB vor Gericht“ erschienen. Der Autor Prof. Dr. Marcus C. Kerber hatte zuvor bereits gegen den Vertrag von Lissabon geklagt und eine  einstweilige Anordnung gegen die beabsichtigte „Portugal-Hilfe“ der Bundesrepublik Deutschland eingereicht.

In der Buchankündigung heißt es: Den Rest des Beitrags lesen »

Novo Argumente hat eine spannende Rezension der gerade erschienenen Biographie der Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld, „Ich wollte frei sein“, veröffentlicht. Joseph Hueber schreibt im Magazin:

„Bekehrungsgeschichten finden ihre Leser. Sie erzählen von einem Kampfgeschehen ihres Helden mit – oder besser – gegen sich selbst, sind also Offenbarung des Protagonisten, sie schreiben gegen unseren inneren Strom der Gleichgültigkeit oder Trägheit und gewinnen so unser Erstaunen oder vielleicht sogar unsere Bewunderung. Manche von ihnen erlangten Weltruhm: Augustinus’ Bekenntnisse oder das Damaskuserlebnis des Apostels Paulus, erzählt in der Apostelgeschichte.

Die deutsche Literatur der jüngeren Vergangenheit kennt diesen Stoff: Wolfgang Leonhards Die Revolution entläßt ihre Kinder oder Ralph Giordanos Erinnerungen eines Davongekommenen sind zwei lesenswerte Bücher dazu. Beide Darstellungen sind Heilungsgeschichten, sie handeln von der Überwindung politischer Illusionen.

In diese Reihe könnte man Vera Lengsfelds Ich wollte frei sein stellen. Den Rest des Beitrags lesen »

von Jonathan Gruner

Die deutschsprachige Theaterlandschaft liebe ich sehr! Sie bringt, natürlich neben vielen öden, langweiligen, unentschiedenen, abgeschmackten und kraftlosen Abenden, immer wieder Inszenierungen hervor, die überwältigen, (be)rühren, anzweifeln, hinterfragen, anfachen, oder amüsieren, und vor allem: immer wieder neu sich der Aufgabe stellen, den Zuschauer mit sich selbst zu konfrontieren; etwas, das meines Erachtens in dieser Art ein einmaliger Vorgang ist, nicht gleichzusetzen mit bloßer Massenbespaßung um ihrer selbst willen oder Belehrung um eines völlig außerhalb der Kunst stehenden Zieles willen. Den Rest des Beitrags lesen »

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