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Ein Interview mit Ludwig von Mises


Robert Nef: Wir stehen heute in Europa, aber auch weltweit, vor dem Problem der Arbeitslosigkeit. Welchen Stellenwert hat dieses Problem für einen liberalen Nationalökonomen? Gehört es gewissermaßen zur normalen Begleiterscheinung der Marktwirtschaft, oder haben wir es mit einer ernsthaften Störung zu tun?

Bild MisesLudwig von Mises: Die Dauer- und Massenarbeitslosigkeit ist zum Schicksalsproblem der modernen Kultur geworden. Sie zerbricht das Werk, das der Liberalismus aufgerichtet hat.

Dass Millionen dauernd aus dem Erzeugungsprozess ausgeschaltet bleiben sollen, ist ein Zustand, der nicht lange ertragen werden kann. Der einzelne Arbeitslose will arbeiten. Er will erwerben, weil er die Vorteile, die der Lohn ihm bringt, höher schätzt als den für den Mittellosen recht problematischen Wert dauernder Muße. Dass er keine Arbeit finden kann, treibt ihn zur Verzweiflung. Aus den Arbeitslosen formen die Abenteurer, die die Diktatur anstreben, ihre Sturmtruppen. [i]

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Ein Novum – mit einem Beitrag vom 21. Mai veröffentlicht der Focus eine Warnung des libertären US-amerikanischen Präsidenschaftskandidaten Ron Paul. Ron Paul schreibt:

“Die Finanzkrise hat es eindeutig offenbart: Die Notenbanker dieser Welt sind intellektuell bankrott. Warum? Sie missachten die Tatsache, dass auch Zinsen Preise sind. Wenn sie diese Preise durch die Ausweitung oder Verknappung von Krediten manipulieren, hat das reale und schädliche Folgen für die Wirtschaft. Dabei lehnen freiheitlich denkende Ökonomen Sozialismus und zentrale Planung zwar grundsätzlich ab. Trotzdem hält sich hartnäckig der Mythos, dass eine Marktwirtschaft nicht ohne Zentralbank auskommt.” Den Rest des Beitrags lesen »

Drei Abgeordnete der FDP, Frank Schäffler, Nicole Bracht-Bendt und Sylvia Canel haben heute eine persönliche Erklärung veröffentlicht, in der sie ihre ablehnende Haltung zur derzeitigen Krisenpolitik der Regierung und dem geplanten “Hebel” begründen. Das Fazit der Abgeordneten:

“Mit der Europäischen Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) wird es nicht gelingen, die Ursachen der Verschuldung von Staaten und Banken zu beseitigen.”

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Der Themenbereich “Konjunktur- und Geldpolitik” ist um einen neuen Beitrag von Michael von Prollius erweitert worden: “Geldproduktion im Zentralbank-System und beim Free Banking

Frank Schäffler schreibt im Hauptstadtbrief:

“In der Griechenlandkrise zeigt sich, wie weit sich die Politik von ihren eigentlichen Aufgaben entfernt hat und wie sie sich an Aufgaben verhebt, die ihr nicht zustehen. Das staatliche Geldwesen, die unzureichende Trennung zwischen Regierung und Banken und die „Anmaßung von Wissen“ durch Politiker haben in diese Krise geführt. Es ist zu bemerken, dass trotz der Notwendigkeit harter Schnitte in Griechenland der generelle Ausweg aus dem Teufelskreis inflationärer Geldschöpfung, politischer Zentralbanken und der Förderung von Verantwortungslosigkeit durch Regierungen graduell erfolgen muss. Vorschläge die sich zunächst im Rahmen dieses Systems bewegen, sind daher nicht als „herumdoktern“ am System zu verstehen, sondern Den Rest des Beitrags lesen »

Seitdem auch in den letzten Medienanstalten langsam durchsickert, dass die Euro-Rettung vielleicht doch nicht nur positiv und hilfreich sein könnte, wie in Sonntagsreden beschworen und dass die seit nunmehr einem Jahr gefahrene Interventionspolitik vielleicht langfristig kontraproduktiv ist, hat sich die Medienpräsenz von Frank Schäffler ziemlich erhöht.

Gestern hatte ihn n-tv eingeladen, sich mit dem Keynesianer Peter Bofinger in „Das Duell“ auseinanderzusetzen.  Die Atmosphäre wurde vom Moderator Heiner Bremer schon mal vorsorglich aufgeheizt, indem in seinem Eingangs-Statement so drollige Behauptungen einflossen wie die, Strauss-Kahn (der natürlich ein Thema sein sollte – sex sells!) habe beim IWF mit der „knallharten ordoliberalen Linie“ gebrochen.

Zum Glück Den Rest des Beitrags lesen »

Man muss es immer wieder sagen, weil auch die Propaganda sich dauernd wiederholt:

Europa ist nicht gleich dem bürokratischen Konstrukt EU, und “Euro-Skepsis” hat nichts damit zu tun, dass man “gegen” Europa ist.

Wer sich in der derzeitigen Diskussion um den “Rettungsfonds” für nationale Verantwortung statt Umverteilung in der EU ausspricht, Den Rest des Beitrags lesen »

Wolf von Laer hat bei der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt eine Arbeit mit dem Titel “Probleme des etablierten Notenbankensystems – Free Banking als Alternative?” verfasst. Die Arbeit ist ab sofort auch in der Rubrik „Konjunktur und Geldpolitik“ im Themenbereich der LP abrufbar.

Aus der Einleitung:

“Landesbanken, AIG, General Motors, Griechenland und die anderen PIIGS (Portgual, Italien, Irland, Griechenland, Spanien) Staaten; Milliarden und Billionen werden zur Rettung von diesen Unternehmen und Staaten aufgewendet: Mit solchen unvorstellbaren Summen Den Rest des Beitrags lesen »

Das freiheitliche Herz kann in letzter Zeit bisweilen einen Sprung machen, wenn man den Blick gen Osten richtet. Manche unserer europäischen Nachbarn haben in den zurückliegenden Wahlen für Parteien gestimmt, die vom Staat nicht die Lösung unserer Probleme erwarten, sondern ihn auf seine Kernaufgaben zurückschneiden wollen. Und das in einer Zeit, da in Europa und in den USA ein Ruf wie Donnerhall nach dem Staat ergeht, Konjunkturprogramme in unvorstellbaren Milliardenhöhen im Wochentakt aufgelegt werden und die Verfechter einer staatlich gelenkten Wirtschaft nicht nur durch die Worte, sondern leider auch durch die Taten der meisten westlichen Politiker bestätigt werden. Der Applaus oder wenigstens die fatalistische Zustimmung der Bevölkerungsmehrheit ist den Etatisten, zumal in Westeuropa, gewiss. Aber es gibt offensichtlich noch ein paar gallische Dörfer in unserer Nachbarschaft, Den Rest des Beitrags lesen »

Michael Kastner verdeutlicht bei der Achse des Guten mit einem Alltagsbeispiel den Unterschied zwischen der subjektiven Wertlehre und der marxistischen Arbeitswertlehre:

“Es gibt Konzepte oder Verhaltensweisen, die jeder von uns täglich am eigenen Leib erfährt und die für jeden Menschen fundamental wichtig sind, ohne daß diese den meisten Menschen bewußt werden.

Eine dieser Ideen ist der abnehmende Hunger bei zunehmendem Essen. Das ist kein Witz! Dieses Konzept gibt es wirklich in der volkswirtschaftlichen Literatur. Es heißt nur anders. Den Rest des Beitrags lesen »

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