Wie Helmut Metzner auf seinem Blog und die Bild-Zeitung berichten, hat die Generalbundesanwaltschaft die Vorermittlungen zu Vorwürfen des Geheimnisverrats bei Gesprächen mit der US-Botschaft, die im Rahmen der Wikileaks-Berichterstattung in deutschen Medien erhoben worden waren, eingestellt.

Es gebe keinen durch Tatsachen begründeten Verdacht für eine Straftat im Sinne der §§ 93 bis 99 (Landesverrat, Spionage), der die Einleitung eines diesbezüglichen Ermittlungsverfahrens rechtfertigen könne.

Helmut Metzner schreibt dazu, dass er sich nun unbelastet von haltlosen Vorwürfen neuen Aufgaben widmen könne.

MunterMacherMetzner: „Generalbundesanwaltschaft sieht keinen Grund für Ermittlungen“

Die LP berichtete: „Geheimnisverrat? Helmut Metzner äußert sich zu Wikileaks und den Recherchemethoden des Spiegels“

BILD: „Bundesanwaltschaft – Keine Ermittlungen gegen FDP-Maulwurf“

heute.de: „Vorermittlungen gegen FDP-„Maulwurf“ Metzner eingestellt – Bundesanwaltschaft lässt Verfahren fallen“

Der Westen: „Verfahren gegen FDP-Informant eingestellt“

STERN: „Vorermittlungsverfahren gegen FDP-„Maulwurf“ Metzner eingestellt“

Nachtrag 16. Februar 2011:

Helmut Metzner im stern-Interview: Der „Maulwurf“ fühlt sich seines Arbeitsplatzes beraubt

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