Die Welt berichtet, dass in der FDP eine Debatte zum Thema Mindestlohn begonnen worden sei.

Die FDP hat sich aus Ihrem Selbstverständnis als liberale Partei zu diesem Thema schon früh positioniert: Mit „Argumenten gegen den Mindestlohn“ und Schlagworten wie „Mehr Netto statt Staatslöhne“ wurde dem Mindestlohn eine eindeutige Absage erteilt und als Alternative das Liberale Bürgergeld entgegengesetzt.

Auf Portal Liberal heißt es dazu im Dezember 2007:

„Guido Westerwelle ist davon überzeugt, dass die Sozialdemokraten ein Feld gefunden haben, auf dem sie den Koalitionspartner fast nach Belieben „vor sich hertreiben“ kann. Die Union werde dann von Branche zu Branche „umfallen“. Am Schluss werde Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) so „verzweifelt“ sein, dass sie einem generellen Mindestlohn nur noch zustimmen kann, sagte Westerwelle anlässlich eines Rückblicks auf das politische 2007. „Wer wirtschaftliche Vernunft will, weil nur so soziale Gerechtigkeit gewährleistet werden kann, sollte jetzt zur FDP kommen“, so Westerwelle weiter.“

Wenn die Gegner eines Mindestlohns zur FDP als einziger freiheitlicher Zuflucht kommen sollten, wird es spannend zu sehen, ob im Gegenzug den Protagonisten eines illiberalen und schädlichen Interventionismus nun der Übertritt in eine sozialdemokratische Partei nahegelegt wird.

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