Ein Aufsatz von Michael von Prollius für das Liberale Institut (Zürich)

„Politiker haben in Deutschland einen drastischen Glaubwürdigkeitsverlust erlitten. Kaum eine Berufsgruppe ist so schlecht angesehen. Zugleich haben sich Politiker noch nie so sehr in unser Leben eingemischt wie heute: Von der Durchleuchtung unserer Bankkonten, über das Beleuchtungsverbot für Glühbirnen bis zu Vorschriften und Moralpredigten für eine gesunde, umweltbewusste Lebensweise reicht der lange Arm des Staates, ganz zu schweigen von den unüberschaubaren Vorschriften im Berufs- und Wirtschaftsleben. Eine unverantwortliche Finanzpolitik zu Gunsten von Interessengruppen mit Abwrackprämien, Transferzahlungen für bankrotte Regierungen anderer Staaten und durch Steuerzahler mitfinanzierte Bankerboni lassen den Volkszorn kochen. Zugleich hören wir immer wieder, die Politik müsse ihre Entscheidungen besser vermitteln, den Bürger mitnehmen. Längst vermarkten Marketingagenturen Politik – in Berlin auch mit Hauswand-grossen Plakaten.

Ist mangelnde Glaubwürdigkeit der Politik das Problem unserer Zeit? Oder ist die praktizierte Politik ganz grundsätzlich das Problem?“

Weiterlesen in der Publikation des Liberalen Institutes

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