Hier der Hinweis auf einen Artikel in der Focus-Money-Ausgabe vom 5. Januar 2010: Dort ist ein 5-seitiger Bericht von Oliver Janich über die ungeklärten Fragen zum 11. September erschienen – inklusive einer kompletten Seite mit Bildern von Experten und Prominenten, die die offizielle Version der Anschläge vom 11. September als unhaltbar bezeichnen.
Die aufgezählten Fakten dürften denen, die sich schon mit dem Thema beschäftigt haben, bekannt sein. Bemerkenswert ist der Artikel durch den Erscheinungsort und den dafür eingeräumten Raum. Das Thema wurde bisher von den “Mainstream”-Medien nicht angefasst oder vorsichtig unter dem Etikett “Verschwörungstheorie” behandelt. Dieser Artikel ist eine Ausnahme, mit unaufgeregter Darstellung der Gegenposition.


3 Kommentare
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10. Januar 2010 um 14.03
Max Wessenberg
Ein kleiner Nachtrag zum Hinweis auf den Focus-Money-Artikel:
1. Dieser Beitrag ist das, was er ist – ein freundlicher Hinweis auf einen Artikel eines anderen LP-Autors. Das bedeutet weder, dass die LP nun das Thema 9/11 beackert, noch, dass es eine Position der LP zu diesem Thema gäbe.
2. Die Beiträge im Logbuch der Libertären Plattform sind namentlich gekennzeichnet, so auch dieser (und dieser sogar explizit am Anfang und nicht erst am Ende des Eintrags wie sonst, wie unschwer zu erkennen ist). Die Beiträge stellen deshalb die Meinung des jeweiligen Autors dar, nicht notwendigerweise die Meinung anderer Autoren oder gar die Meinung jedes der 200 LP-Mitglieder.
3. Wer es für inakzeptabel hält, dass dieser Hinweis auf ein “Verschwörungsthema” gegeben wurde, mache deshalb den Autor dafür verantwortlich und nicht die LP.
4. In meinem Hinweis gehe ich nicht auf die inhaltlichen Theorien zum 11. September ein, sondern auf die Tatsache, dass Focus Money über 5 Seiten zu diesem Thema veröffentlicht und nicht die sonst übliche Form bedient, dass abweichende Meinungen nur unter dem politisch korrekten Zusatz “absurde Verschwörungstheorie” behandelt werden, eine sonst gängige Methode, mit der Sachargumente und Personen schon von vornherein diskreditiert werden. Das ist das Merkmal von Politik, nicht von Wissenschaft und seriöser journalistischer Arbeit. Ich möchte dazu auf das Thema “Klima” verweisen, bei dem gerade Libertäre oft bemängeln, dass das Thema statt einer inhaltlichen Auseinandersetzung entsprechend politisiert und “für abgeschlossen” erklärt wurde.
5. Weil 9/11 zu den Themen gehört, deren Bewertung individuell geprägt ist, könnte eine Position der LP zu diesem Thema ohnehin nur der Natur sein, wie “Verschwörungstheorien” oder “Tabuthemen” aus libertärer Sicht ganz allgemein behandelt werden müssten. Eine libertäre Position in diesem Sinne könnte zum Beispiel sein, dass es keine “Tabuthemen”, sondern nur “Themen” gibt, dass es immer eine individuelle Entscheidung ist, mit welchem Thema man sich beschäftigt, und welches man z.B. ignoriert, weil man es für absurd hält. Eine libertäre Position könnte weiter sein, dass gewählte Themen dann auf der Argumentebene behandelt werden, man kann eine Diskussion zwar für “tabu” oder “beendet” erklären, sie ist es deswegen aber nicht unbedingt. Wer nicht glaubt, dass seine Argumente valide sind und sich durchsetzen, und er deswegen die Gegenmeinung für “absurd” oder die Diskussion für “beendet” erklären muss, lässt schon den Verdacht aufkommen, dass er inhaltlich nichts mehr entgegenzusetzen hat oder seine Position unabhängig vom Sachstand anderen aufzwingen will.
21. Januar 2010 um 11.29
Bericht
Ein paar Hintergründe zum Autoren des Artikels gibt es hier:
http://reflexion.blogsport.de/2010/01/21/die-theorien-des-kolumnisten/
15. Februar 2010 um 21.17
Max Wessenberg
Und hier gibt es einen Überblick über 9/11-Veröffentlichungen, in dem der Focus-Money-Artikel als “Case Study” aufgeführt ist:
http://www.globalresearch.ca/PrintArticle.php?articleId=17624